Menü
Sein Duft ist vielversprechend!

Wer ist Campesino?

haben-sieSein Duft ist vielversprechend. Die Farbe erinnert an Ebenholz und sein Aroma ist ein Inbegriff für den schönsten Genuss am Morgen. Seit über 100 Jahren ist Kaffee aus den deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Ob Espresso, Cappuccino, Latte, Irisch oder Mokka, unsere Liebe für das Heißgetränk kennt keine Grenzen. Und mit rund 150 Litern im Durchschnitt, ist Kaffee das wohl begehrteste Lieblingsgetränk der Deutschen. Trotz dieser unbestreitbaren Tatsachen bleibt die Herkunft der kleinen Bohnen oftmals unklar.
Haben Sie schon einmal von „Unión Majomut“ gehört. Nein? Dann laden wir Sie zu einer Reise in das Herz der mexikanischen Kaffee-Kultur ein.

Im Hochland der Mayas

bild1Im Hochland, des im Südosten gelegenen Staates Chiapas, liegt auf 2100 Metern die mexikanische Stadt „San Christobal de las Casas“. In ihrer unmittelbaren Umgebung wird neben Mangos, Bananen und Avocados der wohl auch beste Kaffee der Welt kultiviert. Die indigene Bevölkerung der „Tzotzilen“ sind direkte Nachfahren der großen Maya-Zivilisation. Die Familien leben noch heute die Kultur ihrer Vorfahren und verstehen sich als Teil der sie umgebenden Umwelt. „Majomut“ ist der Name der Erzeuger-Kooperative, die 1983 zur Erschließung der Märkte sowie zur wirtschaftlichen Stärkung der Kleinbauern gegründet wurde.

Kleine Ursache, große Wirkung

kleinbauernDie älteste Kaffee-Kooperative Mexikos entstand aus der Idee heraus, die Rechte kleiner Erzeuger gegenüber großen Handelsstrukturen zu verteidigen. Mittlerweile beliefern über 1000 Kleinbauern aus 35 Dörfern die „Unión“ mit bestem Kaffee aus der unmittelbaren Region. Da die Kooperative basisdemokratisch geführt wird, werden die strategischen Entscheidungen von den Bauern direkt in Generalversammlungen beschlossen. Um die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu bewahren, wurde im Jahr 2005 eine Mikrobank zur Eigenfinanzierung gegründet. Hier erhalten die Erzeuger Zugang zu grundlegenden finanziellen Dienstleistungen wie Sparkonten oder Mini-Krediten.

Bio-Handel auf Augenhöhe

bild2„Campesino“ Kaffee aus Chiapas, der aus einer der besten Anbauregionen der Welt stammt, wird in einer Höhe von 1.300 bis 1.700 Metern kultiviert. Die Arabica-Sträucher wachsen in unmittelbarer Nähe von Avocado-, Macadamia- oder Mangobäumen, deren hohes Blätterdach Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und Wind bietet. Die Mischkulturen die in traditioneller Schattenbauweise erzeugt werden erhalten nicht nur die Bodenfruchtbarkeit, sondern bieten auch vielfältigen Lebensraum für unzählige Tier -und Pflanzenarten. So ist „Campesino“ Kaffee praktizierter Umweltschutz. Der Grundstein für soziales Engagement wurde 1994 mit dem „Fair-Trade“ Siegel gelegt. Davor wurde schon der gesamte Anbau auf Bio-Landwirtschaft Umgestellt. Der Großteil des Kaffees wird als „Fair Trade“ Ware vermarktet und jährlich von einer Handelskontrollstelle geprüft. Dies sichert den Erzeugern den gewährleisteten Mindestpreis, die Vorfinanzierung sowie den Bio- und Sozialzuschlag. Somit fördert man mit dem Verkauf der Ware auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Bauern gegenüber großen Banken, die oftmals hohen Zinsen als Vorfinanzierung für Anbau und Verarbeitung verlangen.

Bauer trifft Bauer

campesinodeutschAls Erich Klas nach Mexiko reiste und bei einem Besuch der „Unión Majomut“ von den Schwierigkeiten mit einem großen Handelsunternehmen hörte, die die Zusammenarbeit mit den Kleinbauern beendet hatten, wollte er spontan helfen. Der gelernte Landwirt aus dem oberbayerischen Kottgeisering, der selber als Biopionier über eine 20 jähriger Erfahrung im Bio-Landbau besitzt, wollte die Errungenschaften der Kooperative würdigen und unterstützen. So reifte in ihm die Idee für eine Zusammenarbeit. Alsbald entstand das Kaffee-Projekt „Campesino“ (dt. Kleinbauer) das mittlerweile eine stolze Auswahl an Produkten vorweisen kann. Erich Klas bezieht den Kaffee direkt – ohne Zwischenhandel – und zahlt den Erzeugerinnen und Erzeugern einen angemessenen und überdurchschnittlich hohen Abnahmepreis. Der Kaffee für „Campesino“ stammt ausschließlich von den Kleinbauern der „Unión Majomut“.

Aufwand der sich Auszahlt

bild3Die Kaffeekirschen können nur im voll ausgereift Zustand und in mehreren Durchgängen geerntet werden. Die sorgsame Durchführung der Arbeitsschritte ist maßgeblich für die Qualität der Ware verantwortlich. Das Trennen der Bohnen vom Fruchtfleisch, das Gären, sowie das Waschen und Trocknen der Bohnen müssen gründlich und behutsam vorgenommen werden. Die getrockneten Kaffeebohnen werden dann von der Kooperative gekauft und weiterverarbeitet. Die Spezifikation erfolgt dann nach Größe, Gewicht und Färbung und ergibt eine Auswahl der hochwertigsten grünen „Kirschen“ für den Export. Geröstet und Abgepackt wird unmittelbar in Deutschland. So entsteht ein besonders milder und bekömmlicher Hochlandkaffee aus handverlesenen, sortenreinen Arabica-Bohnen. Die schonende Langzeitröstung entfernt unangenehme Bitterstoffe und schädliche Säuren. Der großer Geschmacksreichtum und die unverwechselbaren Aromen sind wesentliche Merkmale dieser außergewöhnlichen Spezialität.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Unsere Partner

Mit diesen und vielen weiteren Partnern arbeiten wir zusammen, um Ihnen Tag für Tag ein Sortiment voller Qualität und Geschmack anbieten zu können.

Kontakt

  • Augsburger Str. 74
  • 86899 Landsberg
  • 08191 - 973 410
Anfahrt

Öffnungszeiten

  • Montag bis Samstag
  • 08:00 Uhr - 20:00 Uhr