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Zwölberich – wenn das Gute liegt so „Nahe“.

Zwölberich – wenn das Gute liegt so „Nahe“.

„Nein!“ sagte der Kellermeister. „Er ist noch nicht soweit – er muss noch ein wenig liegen.“

Hartmut Heinz blickt skeptisch auf. Die Abfüllung wäre längst überfällig. Doch der Grauburgunder setzt sich beständig über Fristen und Termine hinweg. Er folgt nur seinem eigenen Rhythmus. Beide wissen, dass der richtige Zeitpunkt entscheidend für die Ausprägung des Geschmacks und den Duft sein wird.

Das Weingut im Zwölberich ist bekannt für seine besondere Qualität und seine lange Geschichte. Seit über 300 Jahren hat Weinanbau auf dem Gut Tradition. Am östlichen Rande von Soonwald und Hunsrück, westlich von Wiesbaden und Mainz, liegt im Nahetal das kleine Weingut. Auf 33 Hektar kultiviert die Familie Rebsorten im Demeter-Verfahren und erschaffen hierdurch außergewöhnliche Weine mit besonderem Prädikat. Die Vielfalt der Bodenstruktur ist hier einzigartig. Von satten Lehm-Lößböden, bis über mineralischen Kies und Tonschichten, gepaart mit Sandstein und Muschelkalk, ist hier vom Anbeginn der Erdentstehung, auf kleiner Fläche, eine Vielfalt an Lagen erhalten geblieben. So unterscheiden sich die Riesling Trauben von Löhrer Berg wesentlich von den exponierten Flächen am sonnigen Königsschild.

„Der Reichtum an Farbe, Duft und Form ist ein Ausdruck von Lebendigkeit.“

Die Wurzeln der Reben reichen tief und heben die feine Mineralik des Bodens. So werden sie im Aromen-Spiel des Weins erlebbar. Eine Herausforderung für jeden Winzer diese Mannigfaltigkeit einzufangen. Hartmut Heinz, Patriarch der Familie weiß um den Wert seiner Böden und setzt deshalb seit mehr als 20 Jahren konsequent auf Demeter Anbau. Sein Kellermeister, Helmut Wolf, ein studierter Önologe verrät ein altes Geheimnis:“ Wir können nichts hinzufügen, nur wegnehmen. Die Ausprägung eines Weins widergespiegelt den Charakter seines Bodens.“

Wer die Weinberge am Zwölberich jemals besucht hatte, war Zeuge der Vitalität seiner Umgebung. Hier wachsen viele verschiedene, selten gewordene Wildpflanzen zwischen den Weinreben und bieten unzähligen Arten eine Zuflucht. Die Begrünung wirkt sonderbar exotisch im Vergleich zu den sonst so kahlen Weinfeldern der Nachbarn. Der biologisch-dynamische Anbau unterstützt diesen Prozess und wirkt gestaltend, durch die irdischen Kräfte der Natur, auf den Lebensraum in den Gärten ein.

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Selbst internationale Auszeichnungen fehlen nicht in der langen Laudatio der vielen Preise und Würdigungen. Auch die Kreationen vom Zwölberich unterstreichen den Reichtum seiner Umgebung. Ob Grauburgunder vom Steinchen „alte Reben“ oder „Cuvee Anna“ vom feinherben Riesling. Die Sorten sind so besonders wie der Ort, an dem sie entstehen.

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